Kino
Kino: Slumdog Millionaire
by Albert on Mai.31, 2009, under Kino, Privates
Eigentlich wollte ich mir diesen Film schon länger anschauen, aber irgendwie habe ich ihn verpasst. Vielleicht liegt das auch daran, dass in “unserem” Kino die “guten” Filme nur kurz, dämliche Teenie-Komödien jedoch monatelang gespielt werden. Vielleicht kommt mir das aber auch nur so vor.
Jedenfalls bin ich gestern mit Rebecca nach Innsbruck gefahren um mir Slumdog Millionaire anzusehen. Da ich mich über Filme, die ich vielleich ansehen möchte nicht wirklich ausgiebig informiere wusste ich nur ungefähr worum es geht.
Ich muss sagen, dass mir der Film sehr gut gefallen hat. Es war wirklich eine gelungene Mischung aus humorvollen Szenen und Szenen zum Nachdenken.
Teilweise hat mich der Anfang des Filmes, als man Jamal und Salim im Slum aufwachsen sah stark an “City of God” erinnert. Allerdings ist dieser Film noch ein Stück brutaler und meiner Meinung nach authentischer.
Slumdog Millionaire ist meiner Meinung nach richtig gute Unterhaltung, mit ein wenig Stoff zum Nachdenken. Und der Soundtrack hat mir auch sehr gut gefallen.
Nach dem Film habe ich auch herausgefunden, woher ich den Namen des Regisseurs (Danny Boyle) kenne: Er hat schon einen anderen meiner Lieblingsfilme gemacht: Trainspotting.
Der Knochenmann
by Albert on Mrz.09, 2009, under Kino
Gestern war ich mal wieder mit Carina, Rebecca und Gotti im Kino. Angeschaut haben wir uns “Der Knochenmann“.
Ich habe das Buch schon vor Jahren gelesen und konnte mich daher nur noch grob an die Handlung erinnern, aber im Film ist doch vieles anders.
Nach “Komm süßer Tod” und “Silentium” ist dies nun die dritte Wolf-Haas-Verfilmung, in der Josef Hader den Brenner spielt. Und so, wie ich die Bücher geliebt habe liebe ich auch die Filme.
Meiner Meinung nach ist Hader die Idealbesetzung für die Rolle des erfolglosen, mittelalterlichen und ewig grantelnden “Privatdetektivs”.
Auch der Humor kommt in diesem düsteren Krimi nicht zu kurz, es gibt zwischendurch immer mal wieder etwas zu lachen.
Und ab und zu kommt auch Ekel durch. Allerdings weniger wenn der Wirt wieder mal jemanden umbringt und zerlegt, sondern eher wenn die Knochenmühle angeschmissen wird und Hühnerknochen zermahlt. Mit Essen spielt man nicht, aber ehrlich!
Alles in Allem war der Film wieder mal ein Highlight der Kinosaison und ich werde sicher den Österreichischen Film fördern indem ich die DVD kaufe
Leichen pflastern seinen Weg
by Albert on Nov.10, 2008, under Kino
Gestern war ich mit Gotti und Carina im Kino um mir den neuen Bond-Film “Ein Quantum Trost” anzusehen. Nachdem mir “Casino Royale” recht gut gefallen hat war ich schon auf die Fortsetzung gespannt.
Im großen und ganzen hat mir der neue Film auch gut gefallen, wenn es auch einige Kritikpunkte meinerseits gibt:
- Wo sind die ganzen technischen Spielereien hin? Ich weiß ja, dass Casino Royale und Quantum of Solace zeitlich vor den anderen Bond-Filmen angesetzt sind aber trotzdem gehören die Gadgets einfach zu Bond dazu.
- Bond hat kaum noch Zeit für die angenehmen Seiten des Lebens. Er ist immer gehetzt und im Stress. Auf Parties geht er nur noch um mal kurz jemanden zu töten.
- Überhaupt wird in dem Film viel gestorben. Kaum ein Kontakt von Bond überlebt das Zusammentreffen mit ihm. Besonders schade ist das bei der bezaubernden Strawberry Fields die komplett mit Öl übergossen aufgefunden wurde. (Was das wieder gekostet hat!)
- Teilweise ist der Film etwas langatmig, was sich aber mit sehr hektischen Szenen abwechselt. Wie viele Verfolgungsjagden gab es eigentlich in dem Film? Gleich zu Beginn die mit den Autos, einmal mit dem Moped, dann mit Booten, mit Flugzeugen.
Trotz aller Kritikpunkte war der Film meiner Meinung nach recht gelungen. Craig als Bond gefällt mir wirklich gut, er hat Ecken und Kanten und das macht ihn recht glaubwürdig. Mein Fazit: Gute Action-Unterhaltung mit nicht zu viel Tiefgang, ein Film für den entspannten Kinoabend
Vorfreude
by Albert on Sep.17, 2008, under Fun, Kino, Privates
Some are born great,
some achieve greatness,
some have greatness thrust upon them…and then there are others.
Ich bin gespannt wann das Päckchen mit dem Film aus UK eintrifft.
Indiana Jones
by Albert on Mai.30, 2008, under Kino
Am Dienstag war ich mit Gotti und Alex im Kino um mir den neuesten Indiana Jones Film anzusehen. Die “alten” Filme sind ja schon Kult und auch der neue ist meiner Meinung nach recht gelungen.
Natürlich sucht Indy auch dieses Mal keinen gewöhnlichen Schatz. Das wäre ja ein Rückschritt ![]()
Der sagenumwobene Kristallschädel, um den es diesmal geht ist natürlich auch mit übernatürlichen Kräften ausgestattet.
Die Bösen im Film sind dieses Mal keine Nazis sonder Russen (wir sind ja in den 50ern). Einige Szenen sind arg übertrieben und unglaubwürdig, aber das gehört bei Indiana Jones einfach dazu.
Natürlich gehört es auch zum guten Ton, dass sich Indy über das älter werden lustig macht. Ford schlägt sich erstaunlich gut für sein Alter, aber mit den modernen Trick- und Computertechniken ist das ja keine Kunst
Der Film ist natürlich keine hochstehende intellektuelle Herausforderung, aber als gemütliche und amüsante Abendunterhaltung ist er bestens geeignet.
Notiz an mich selbst: Atombombensicheren Kühlschrank kaufen.
Rambo
by Albert on Feb.17, 2008, under Kino
Ich muss zugeben, dass ich bisher noch nie einen kompletten Film der “Rambo”-Serie gesehen habe. Irgendwann habe ich mal den Anfang des ersten Teils gesehen, doch ich konnte mich nicht dazu überwinden den ganzen Film anzuschauen.
Trotzdem ist Rambo irgendwie Kult und ich habe mich von Gotti überreden lassen mir den Film mit ihm und Markus anzuschauen.
Die Handlung ist schnell erzählt: Rambo ist Fischer in Thailand und wird von ein paar christlichen Ärzten gefragt, ob er sie nach Burma bringen kann. Erst lehnt er ab, lässt sich schließlich doch überreden.
Später erfährt er, dass die Ärzte verschollen sind und lässt sich wiederum dazu überreden die Ärzte zusammen mit einer Handvoll Söldner zu suchen.
Was folgt ist ein reines Gemetzel. Laut Wikipedia müssen in diesem Film 236 Menschen (oder 2,59 pro Minute) ihr Leben lassen. Auch wenn der Film den Anspruch stellt, auf die Menschenrechtsverletzungen in Burma aufmerksam machen zu wollen ist er doch nur ein Action-Film mit viel Blut.
Die gezeigten Szenen sind teilweise wirklich erschreckend und ich kann kaum glauben, dass der Film in Österreich ab 16 Jahren zugelassen ist.
Sehr anspruchsvoll ist der Film wirklich nicht, aber ich muss sagen, dass sich Stallone für seine 62 Jahre noch gut gehalten hat
Kino: Planet Terror
by Albert on Okt.14, 2007, under Kino, Privates
Gestern hat mich Oli besucht, der auf der Durchreise von Salzburg nach Bludenz war. Wir haben die Gelegenheit beim Schopf gepackt und sind wieder mal zusammen ins Kino gegangen.
Beim Essen im Miyako ist dann auch Gotti zu uns gestoßen. Anschließend haben wir uns mit vollen Bäuchen ins Kino begeben und haben uns “Planet Terror” angesehen. In einer Kritik über den Film ist zu lesen, dass der Film eine Hommage an die 70er-Zombie Filme ist und regierungskritisch gemeint ist.
Für uns war der Film einfach nur ein Stück wunderbar witziger Unterhaltung. Stellenweise haben wir wirklich Tränen gelacht. Die Handlung ist so wunderbar übertrieben und das Blut und andere Körperflüssigkeiten spritzen in rauhen Mengen. Auch die Charaktere sind herrlich dargestellt.
Normalerweise bin ich kein großer Fan von Zombie-Filmen, aber das liegt meist daran, dass sie sich selbst zu ernst nehmen. Aber bei Planet Terror konnte man mal wieder richtig lachen und er war witziger als so manche Hollywood-”Komödie”.
Death Proof
by Albert on Aug.12, 2007, under Kino
Gestern war ich mit Gotti, Oli und Eva im Kino, um mir den neuesten Tarantino Film “Death Proof” anzusehen. Eigentlich mag ich Tarantino-Filme recht gerne, aber die letzten beiden (Hostel und Hostel 2) habe ich doch ausgelassen. Irgendwie stehe ich nicht so sehr auf “Horrorfilme”
Death Proof hingegen war wieder einmal ein nettes Stück Film ganz in alter Tarantino-Manier. Dem Film wurde absichtlich als Stilelement ein schlechter Schnitt verpasst. Es kommen auch einige Referenzen auf andere Tarantino-Filme vor.
Die Story ist einfach aber einfallsreich, die Autos sind klassisch, die Frauen tough und der Böse hat es so verdient
Wir haben uns jedenfalls sehr amüsiert im Kino.
Simpsons im Open Air Kino
by Albert on Jul.31, 2007, under Kino
Heute war eine Premiere für mich: Ich war zum ersten Mal im Open-Air Kino im FMZ Imst. Ich dachte bis jetzt immer, dass das nicht so gemütlich sein kann wie im “richtigen” Kinosaal, aber ich wurde eines Besseren belehrt. Die Stühle sind gar nicht so unbequem, man kann sich seinen Platz selbst aussuchen (wenn man früh genug da ist) und es gab sogar Bierbänke um die Beine hochzulegen.
Blöderweise war es heute abend aber sehr kalt und ich war vielleicht doch etwas zu sommerlich angezogen. Aber glücklicherweise konnten wir noch ein paar Decken ergattern
Negativ war meiner Meinung nach das Soundsystem, das unterdimensioniert war und nicht den richtigen “Wumms” lieferte. Aber das wäre bei einem Action-Streifen sicher dramatischer als es bei den Simpsons war. Ansonsten war die Stimmung im Publikum trotz der Kälte durchwegs gut. Aber am besten hat mir gefallen, dass man während der Vorstellung rauchen kann
Zum Film: Ich bin schon sehr lange Simpsons-Fan und finde, dass die Qualität der Folgen über die Jahre doch etwas nachgelassen hat. Es ist eben schwer die Originalität der frühen Folgen über eine so lange Zeit (immerhin 18 Jahre) aufrecht zu erhalten. Ich hatte meine Erwartungen an den Film deshalb nicht sehr hoch gesteckt. Aber ich wurde angenehm überrascht. Der Film ist von Anfang bis Ende ziemlich witzig und es kommen unzählige Anspielungen auf alte Simpsons-Folgen, aktuelle Ereignisse, politische Themen und andere Filme vor. Ich bin sicher, dass ich einige solcher Gags übersehen habe, aber die sehe ich dann, wenn ich mir den Film das zweite mal anschaue (mit Gotti, Carina und Rebecca).
Ich möchte hier auch nicht zu viel verraten, denn es gibt sicher noch Leute, die den Film noch nicht gesehen haben. Und denen will ich hier nicht den Spaß verderben.
Ich freue mich auch schon auf die Veröffentlichung der DVD, damit ich mir den Film in der Originalversion anschauen kann. Durch die Übersetzung gehen leider immer wieder Gags verloren oder werden furchtbar verstümmelt. Leider gibt es hier in der Nähe keine Möglichkeit den Film im Original im Kino anzusehen
Fazit: Der Film ist wirklich sehenswert, auch wenn man kein eingefleischter Simpsons-Fan ist. Allerdings wird man viele Gags nur verstehen, wenn man viele Simpsons-Folgen kennt.
Zum Abschluss noch eines meiner Lieblingszitate von Homer in dem Film: “Ich habe noch nie viel nachgedacht. Ich respektiere es aber, wenn andere es tun.” (I don’t think about things, I respect people who do.)
Yippie-Ay-Yeah, Schweinebacke!
by Albert on Jul.08, 2007, under Kino
Um mich dafür zu belohnen, dass ich heute den ganzen Tag brav gelernt habe, habe ich mir am Abend den vierten Teil von “Die Hard” angeschaut[1].
Wer die ersten drei Teile schon kennt, weiß, was ihn bei diesem Film erwartet. Nachdem John McClane im ersten Teil ein Hochhaus, im Zweiten einen Flughafen, im Dritten New York City rettet (oder verwüstet, je nach dem
) rettet er im vierten Teil die ganzen USA vor bösen Terroristen.
Im Dritten Teil konnte konnte Bruce Willis zusammen mit Samuel L. Jackson coole Sprüche klopfen, in “Live Free or Die Hard” bekommt er Justin Long als Matt Farell zur Seite gestellt, damit auch die Komik und die coolen Sprüche nicht zu kurz kommen.
Die Story ist schnell erzählt: Böse Terroristen wollen eine Menge Geld klauen und legen zu diesem Zweck alle Verkehrsmittel, Finanztransaktionen und das Energienetz der USA lahm. McClane sucht und findet mit Hilfe des jungen Hackers Matt Farell die Bösewichte, die auch noch seine Tochter entführt haben, und bringt sie alle um.
Der Film strotzt nur so vor Spezialeffekten, die auch richtig gut wirken. Ein paar Szenen sind schon etwas übertrieben (Kampfflugzeug gegen Truck), aber insgesamt wirken sie recht stimmig.
Auch diesmal beweist Bruce Willis wieder, was für ein harter Kerl er ist und dass er immer den richtigen Spruch auf den Lippen hat. “Live Free or Die Hard” ist sicher kein sehr anspruchsvoller Film, bereitet aber doch viel Vergnügen und macht den Kopf frei ![]()
Nett fand ich auch, dass Kevin Smith, den viele sicher als Silent Bob kennen, mitgespielt hat.
[1] Danke Gotti, für die gute Idee









