Tag: PC
HTPC fertig
by Albert on Feb.03, 2010, under Computer
Nun ist mein neuer HTPC endlich fertig. Naja, fertig ist so ein Projekt nie, aber vorerst bin ich zufrieden
Die Hardware:
- Point of View POV/ION 330-1 Mainboard mit Intel Atom 330 Prozessor
- 4Gb Arbeitsspeicher (eigentlich viel zu viel)
- 1Tb Samsung EcoGreen F2 Festplatte
- Slimline SlotIn DVD-Brenner
- Terratec Cinergy DVB-C TV-Karte
- Sundtek MediaTV Pro DVB-C USB-Stick
- Smargo Smartreader+ Kartenleser
- Atric Infrarot Einschalter und Fernbedienungsempfänger
- SDC Megtron LC-Display
- 120W Passiv-Netzteil (ähnlich wie PicoPSU)
- 120mm Lüfter Enermax Apollish blau mit Zalman FanMate2 Drehzahlregler
- Selbstbaugehäuse:
- Bodenplatte: Aluminium Lochblech
- Gehäuse: aus MDF-Platten, vom Autospengler lackiert
Die Software:
- Ubuntu Linux 9.10 Karmic Koala
- VDR 1.7.x von “the-vdr-team” + viele Plugins
- xbmc von hepi
- LIRC für die Fernbedienung
Hier sind noch ein paar Fotos:
Noch ein paar Screenshots:
Ich muss sagen, dass mein neuer Multimedia-PC wirklich ein Wahnsinn ist. Vielen Dank an alle, die mit ihrer (meist unentgeltlichen) Arbeit so was möglich machen.
Vielen Dank auch den Leuten vom vdr-portal, die immer für Fragen offen sind.
pamusb-Problem und die Lösung
by Albert on Aug.29, 2008, under Computer
Ich wollte mal wieder etwas neues ausprobieren und habe mir das Programm pamusb angeschaut. Damit ist es unter Linux möglich sich ohne Passworteingabe anzumelden. Dazu muss nur ein bestimmter USB-Stick (oder ein ähnlicher Datenträger) eingesteckt sein.
Gestern habe ich das mit meinem MP3-Player getestet und es hat auf Anhieb funktioniert. Heute habe ich mir noch einen schicken kleinen USB-Stick gekauft und wollte ihn für pamusb verwenden. Leider meldete dies aber nur “No devices detected”.
Die Dokumentation von pamusb hat mir leider auch nicht wirklich weitergeholfen.
Ich bin dann aber selbst drauf gekommen, was nicht passt: Der USB-Stick war als “Superfloppy” formatiert und damit kommt pamusb anscheinend nicht zurecht.
Ich habe dann den Stick mit lauter Nullen überschrieben (cat /dev/zero > /dev/sdc) und anschließend mit cfdisk /dev/sdc partitioniert. Der neu erstellten Partition habe ich den Type 0B (W95 FAT32) verpasst.
Anschließend habe ich die Partition mit mkfs.vfat /dev/sdc1 formatiert.
Nun funktioniert pamusb ohne Probleme, ich muss nur noch herausfinden ob der Stick unter Windows auch noch erkannt wird. Aber das ist für mich nicht wirklich wichtig.
PC-Notdienst
by Albert on Aug.15, 2008, under Computer
Ich wurde mal wieder akut zu “meiner Problemfamilie” gerufen. Am Telefon war nur zu erfahren, dass “das Internet” auf einem der PCs nicht geht.
Ich bin also hin und habe mir das Ganze mal angeschaut. Erfreulich: Der alte PC (mit Windows ME drauf) war weg. Aussage eines Kindes: “Der steht jetzt im Elternschlafzimmer”. Ok, von mir aus
Dafür brauchte das Windows auf dem neuen HP-Notebook der Tochter ca. 5 Minuten um nach dem Einloggen den Windows-Desktop anzuzeigen. Weiters erschienen da noch einige kryptische Fehlermeldungen. Überhaupt war da irgendwo der Wurm drin, denn der Assistent für Drahtlosnetzwerke ließ sich nicht aufrufen und auch sonst funktionierte nichts so, wie es sollte:
- Die Taskleiste zeigt keine minimierten Anwendungen mehr an,
- Eigenschaften von Geräten im Gerätemanager lassen sich nicht anzeigen
- Die Log-Einträge in der MMC lassen sich nicht anzeigen.
- usw,..
Auch der abgesicherte Modus brachte keine Besserung, ebensowenig wie die “last known good” Option.
Kein Wunder, dass das WLAN nicht funktionierte. Naja, ich hätte ja das Windows neu installiert, aber mangels XP-Installations-CD konnte ich das leider nicht machen. Ehrlich gesagt hatte ich auch gar keine Lust darauf.
Naja, das Notebook ist ja fast neu, die Familie wird es jetzt mal zum (Fach)Händler bringen, vielleicht kann ihnen ja der helfen.
Das nächste Problem: Vom PC des Sohnes aus konnte man sich zwar mit dem WLAN-Netzwerk verbinden, allerdings kam keine Verbindung mit dem Internet zustande. Ins Internet kam er nur noch über das offene WLAN des Nachbarn
Ich bin dann auf die Konfigurationsseite des Speedtouch-Modems um zu sehen, wo der Fehler liegt. Dort wurde angezeigt, dass keine DSL-Verbindung besteht. Aha.
Ich bat den Sohn mir mal das Modem zu zeigen. Dieses wurde auch mit dem alten PC ins Elternschlafzimmer “abgeschoben”. Dort wurde es sogar gnädigerweise ans Stromnetz angeschlossen. Dass im Elternschlafzimmer kein Telefonanschluss ist hat anscheinend niemanden gestört. Dafür steckte das Kabel, das vom Modem zum Splitter führt säuberlich in der Modem-Buchse des alten PC. (“Da hat es reingepasst”).
Auf meine Frage, wo denn der Splitter sei erntete ich nur verständnislose Gesichter. “So was haben wir nicht. So was haben wir nie gehabt. Ich ruf jetzt die Hotline von AON an, die wissen sicher, was man da machen muss!”
Ich bestand allerdings drauf, dass der Splitter irgendwo sein muss, ansonsten hätte das Internet nie funktioniert. Irgendwann kam ein Kind auch mit dem Splitter an, es hatte ihn unter dem Bett gefunden. Naja, geht doch
Nach dem korrekten Verkabeln des Routers und des Splitters war der Zugriff auf das Internet wieder möglich. Über ein Ethernet-Kabel konnte nun auch das zickige Notebook der Tochter wieder ins Netz.
Und wie durch ein Wunder funktionierte nun auch das AON-TV wieder
Weiters funktionierte die Webcam des Sohnes nicht mehr. Keine Ahnung warum, aber da war ein völlig falscher Treiber dafür installiert. Nachdem ich das in Ordnung gebracht hatte konnte der Sohn auch wieder Bilder machen.
Die Probleme wären damit gelöst, nur das Windowsproblem auf dem Notebook blieb, aber damit soll sich der Händler herumschlagen.
Merkwürdiges PC-Problem
by Albert on Jul.22, 2008, under Computer
Neulich war ich ein paar Tage weg und als ich wieder nach Hause kam habe ich natürlich als erstes den PC gestartet. Nach etwa einer halben Stunde fror er plötzlich ein.
Keine Reaktion mehr auf irgendwas, kein Netzwerkzugriff mehr, nicht mal die Tastatur-LEDs ließen sich
(de)aktivieren.
Naja, kann ja mal vorkommen. -> reset
Nach einiger Zeit passierte es wieder. Meine erste Vermutung: Der neue Kernel, den ich vor meiner Abwesenheit kompiliert hatte ist fehlerhaft. Also habe ich beim nächsten Reset im GRUB den alten Kernel reaktiviert.
Leider hat das auch nicht geholfen, die Abstürze wiederholten sich laufend. Manchmal konnte ich eine Stunde arbeiten, dann wieder nur ein paar Minuten.
Seltsamerweise war auch in den Logfiles rein gar nichts hilfreiches zu finden.
So was kenne ich normalerweise nicht bei Linux
Nächste Vermutung: Vielleicht spinnt die neue Version des Nvidia closed source Treibers? Also deinstalliert/andere Version -> selbes Ergebnis.
Gegen die Vermutung bzgl. des Grafiktreibers sprach auch, dass der PC teilweise auch hängen geblieben ist, wenn gar kein X gestartet war.
Es gab noch eine andere Version des Absturzes: Die Fenster im X reagieren nicht mehr, die Tastatur und Maus funktionieren aber noch. Aber das dauert nur ein paar Sekunden, dann steht wieder das ganze
System. Das selbe gibts auch auf der Konsole: Ich kann was eintippen, ls funktioniert, top funktioniert nicht. Auch hier nach wenigen Sekunden: Stillstand.
Also doch ein Hardwareproblem?
Ich habe zuerst einen RAM-Riegel ausgebaut -> selbes Ergebnis.
Anderen RAM-Riegel ausgebaut, ersten wieder eingebaut -> siehe oben.
Beide Riegel eingebaut und Memtest laufen lassen (über Nacht). Keine Fehler gefunden. Seltsamerweise stürzte der PC beim Memtest auch nicht ab.
Mit der getesteten Ubuntu Live-CD gab es auch keine Probleme. Ich habe mal alle Festplatten mittels badblocks und fsck.ext3 -c bzw.fsck.ext3 -cc überprüft. Keine nennenswerten Ergebnisse.
Ich hatte schon mal Ärger mit meiner Festplatte, allerdings kamen da reihenweise Fehlermeldungen über die Konsole und dmesg, diesmal war aber alles stumm.
Ich habe sicherheitshalber mal die SATA-Kabel getauscht und andere Ports ausprobiert. Die Abstürze sind immer noch da.
Weiters habe ich alles an Hardware entfernt, die ich nicht unbedingt brauche (TV-Karte, DVB-C-Karte, USB-Geräte,…)
Auch das blieb ohne Erfolg.
Langsam war ich echt mit meinem Latein am Ende. Mir fiel nur noch das Netzteil ein. Vielleicht konnte es die Spannungen nicht mehr liefern. Aber ich habe hier kein Ersatznetzteil zum Testen rumliegen.
Auch die Elkos auf dem Mainboard habe ich visuell überprüft, man hört ja so Geschichten darüber. Aber mir wäre nichts Ungewöhnliches aufgefallen.
Ich hab mir dann übers Ubuntu die Debian Netinstall-CD runtergeladen und gebrannt. Anschließend habe ich mir ein Minimal-Debian installiert, auf Sid aktualisiert und meine Programme wieder installiert.
Nun läuft alles wieder wie es soll und ich bin etwas verwirrt.
Welche Software, die auf meinem “alten” System lief kann den PC so runterreißen?
Wenn es doch die Hardware war: warum funktioniert sie jetzt mit einem frischen Debian?
Irgendwie stehe ich vor einem Rätsel. Irgendwelche Ideen?
Ich hab zwar jetzt ein funktionierendes System, aber es würde mich schon
interessieren, warum ich mein Debian, das jetzt schon im dritten oder
vierten “Körper” ohne Neuinstallation überlebt hat aufgeben musste.































