Gehts noch?
by Albert on Aug.08, 2010, under Arbeit
Aus der Rubrik “gehts noch?”:
Patientin geht Freitag Abend auf eigene Verantwortung und entgegen allen ärztlichen Ratschlägen nach Hause. Am Sonntag taucht sie wieder auf und geht direkt ohne Umweg über die Ambulanz oder Anmeldung wieder in “ihr” Zimmer und legt sich in “ihr” Bett.
Wie dreist kann man sein?
So ein Zirkus
by Albert on Aug.08, 2010, under Benjamin
Neulich habe ich mir beim betrachten der zahlreichen Zirkus-Plakate gedacht, dass Benjamin sicher gerne mal in den Zirkus gehen würde. Da war er nämlich noch nie.
Er war gleich von meiner Idee begeistert und so sind wir (Benjamin, Dagmar, Alex und ich) am Freitagabend in den Zirkus gegangen. Die Vorfreude stand Benjamin schon ins Gesicht geschrieben
Zuerst gabs für Benni eine Zuckerwatte, das gehört ja auch irgendwie dazu
Mit großen Augen hat Benjamin die ganzen Tiere (Kamele, Pferde, Ponys) und die Clowns und Artisten bestaunt. Es hat ihm sichtlich sehr gut gefallen. Und am Schluss hat er sich sogar getraut auf dem riesigen schwarzen Pferd zu reiten.
Ich glaube, da hatte ich eine gute Idee
Nachtdienst, dann Urlaub
by Albert on Apr.03, 2010, under Allgemeines
Am Donnerstag hatte ich vor dem Urlaub noch einen Nachtdienst. Da wir jetzt zwei mal die Woche das Aufwachzimmer als IMCU auch über Nacht geöffnet haben musste ich die ganze Nacht da sein. Normalerweise haben wir ja nur Bereitschaftsdiente.
Als ich meinen Dienst antrat war das OP-Programm recht überschaubar.Wir hatten nur noch zwei kleinere Operationen durchzuführen. Anschließend konnte ich meinen Kollegen im Aufwachzimmer unterstützen.
Mit vier Patienten waren wir voll ausgelastet; laut Betriebsvereinbarung werden bei uns über Nacht nicht mehr Patienten aufgenommen.
Zwei Patienten waren postoperativ bei uns, die anderen zwei waren zur Beobachtung bzw. CPAP-Therapie bei uns. Einer dieser Patienten war noch recht jung und es war recht schwierig ihm den Zweck unserer Maßnahmen zu erklären. Immer wieder fragte er nach, ob die CPAP-Therapie wirklich notwendig ist, warum wir jetzt schon wieder Blut brauchen usw.
Er hat dann immer wieder die Maske abgenommen und wir mussten ihn dann immer wieder “überreden” die Maske wieder aufzusetzen.
Natürlich ist es nicht sehr angenehm die ganze Nacht mit einer Maske auf dem Gesicht zu verbringen. Allerdings ist mit einer Lungenkontusion aufgrund eines Thoraxtraumas nicht zu spaßen.
Für solche Patienten braucht man dann besonders viel Geduld und Verhandlungsgeschick.
Die anderen Patienten waren da einfacher, sie bekamen über Perfusoren ihre Schmerzmittel (Piritramid, Tramadol) und was sie sonst noch brauchten (Insulin) und waren ansonsten recht zufrieden.
Gegen drei Uhr hätte ich mir fast einen Blinddarm oder einen Kaiserschnitt gewünscht, so langweilig war es.
Etwa um halb 6 haben wir dann angefangen unsere Patienten für die Verlegung auf die Normalstation bzw. die Intensivstation vorzubereiten.
Mit Blutabnahmen, der Versorgung von Zugängen (ZVK,VK, invasive Blutdruckmessung usw.) der Auffrischung der Betten und allem, was so dazugehört hatten wir dann auch gut zu tun bis unsere Ablösung kam.
Nach der Übergabe brachte ich noch einen Patienten auf die Normalstation und konnte dann nach Hause gehen.
Der Patient hat sich dann noch für die gute Betreuung bedankt und gesagt, er fühle sich wie neugeboren
So was entschädigt dann auch für lange Nächte.
Und jetzt kann ich mich erstmal meinem Urlaub widmen. Wenn ich Mitte April wieder arbeiten gehe möchte ich dann keinen Schifahrer mehr sehen
Das Leben ist Schmerz
by Albert on Mrz.27, 2010, under Arbeit
Als ich heute um 11 Uhr zum Dienst ins Aufwachzimmer kam war die Welt noch in Ordnung. Doch das sollte sich schnell ändern.
Die Patienten, die Nachmittags zu uns kamen hatten durchwegs sehr starke Schmerzen. Natürlich wurden einige Operationen durchgeführt, die erfahrungsgemäß schmerzhaft sind, allerdings war es heute so schlimm wie schon lange nicht mehr.
Die Leute verlangten nach immer mehr Schmerzmitteln. Weder Dipidolor (Piritramid) noch Diclobene (Diclofenac) oder Perfalgan (Paracetamol) schienen zu wirken. Wenn nicht die Sauerstoffsättigung der Patienten gesunken wäre hätte man denken können, dass ich Wasser gespritzt hätte.
Bei einem Patienten, der sehr starke Schmerzen hatte hat nicht mal die periphere Nervenblockade mit Naropin (Ropivacain) gewirkt.
So konnte ich die Patienten natürlich nicht so schnell wie üblich auf die Stationen entlassen und daher war das Aufwachzimmer bis zu meinem Dienstende um 21:30 brechend voll.
Zu guter Letzt teilte mir eine Station mit, dass der Patient, den wir mit viel Aufwand “stationsfertig” gemacht hatten über Nacht auf der Intensivstation bleiben würde. Wenn wir das gewusst hätten hätten wir ihn schon ein paar Stunden früher entlassen können.
Psychisch ist es auch nicht leicht, den ganzen Tag von leidenden, stöhnenden und wimmernden Patienten umgeben zu sein. Nicht, dass ihr mich falsch versteht, mir tun die Patienten wirklich leid und ich glaube auch jedem, wenn er sagt, dass er Schmerzen hat.
Allerdings schlägt einem die Jammerei auch aufs Gemüt.
Normalerweise ist das ja auch kein Problem. Wenn jemand Schmerzen hat bekommt er ein (oder mehrere) Schmerzmittel und in aller Regel bessert sich das Befinden der Patienten auch.
Wenn allerdings alle Maßnahmen keine oder nur eine minimale Wirkung zeigen ist das recht frustrierend.
Aber heute muss anscheinend ein schlechtes Biowetter gewesen sein. Irgend jemand sollte da wirklich mal eine Studie durchführen warum an manchen Tagen die Patienten insgesamt schmerzempfindlicher sind.
Dann könnte ich meinen OP-Termin (sofern ich mal einen brauche) auf einen “guten” Tag legen
Mehr Speed
by Albert on Mrz.10, 2010, under Computer
Nachdem die Ports an meinem Router knapp geworden sind habe ich mir einen kleinen, günstigen Switch zugelegt. Damit geschwindigkeitsmäßig auch was weiter geht habe ich gleich ein Gigabit-Modell genommen.
Vorher:
[ 3] local 192.168.123.178 port 57827 connected with 192.168.123.100 port 5001
[ ID] Interval Transfer Bandwidth
[ 3] 0.0-10.0 sec 112 MBytes 93.9 Mbits/sec
Nachher:
[ 3] local 192.168.123.178 port 58069 connected with 192.168.123.100 port 5001
[ ID] Interval Transfer Bandwidth
[ 3] 0.0-10.0 sec 564 MBytes 473 Mbits/sec
Nicht schlecht für 25€
Jetzt kann ich endlich Daten in akzeptabler Geschwindigkeit von meinem PC auf meinen HTPC (und umgekehrt) kopieren.
USB-Rasierer von getdigital.de
by Albert on Feb.23, 2010, under Computer, Fun
Die Jungs von getdigital.de haben mir angeboten ein Produkt aus ihrem Sortiment zu Testen und darüber zu schreiben.
Ich habe mir dazu den USB Rasierer ausgesucht da ich mich ja doch ab und zu rasiere
Nach der Bestellung über die Webseite musste ich zwei Tage warten dann war schon das Paket da und ich konnte mich zusätzlich zur bestellten Ware noch über ein paar Mini-Magnete und was süßes freuen (das ist so Standard bei getdigital).
Nun zum Rasierer:
Der Rasierer ist nur ca. 11×5,5×1,5cm groß und verfügt über einen USB-Anschluss der zur Stromversorgung dient. Damit wird der integrierte Akku aufgeladen. Der Akku reicht übrigens locker für mehrere Rasuren aus.
Normalerweise rasiere ich mich ja nass, aber ab und zu muss es eben auch schnell gehen. Und genau dafür ist der USB-Rasierer ideal. Damit kann man sich morgens während man die neuesten Schlagzeilen und Feeds überfliegt nebenbei schnell rasieren.
Und wer dafür einen Spiegel braucht kann ja die Webcam verwenden
Ganz so sauber wie mit dem Nassrasierer wirds natürlich nicht, aber für die Arbeit reichts auf jeden Fall.
Für die Reinigung des Rasierers ist auch noch ein kleiner Pinsel beigelegt.
Falls ihr euch übrigens fragt, wo ich immer meine tollen T-Shirts her habe: Auch da vertraue ich voll und ganz getdigital.de.
Seit ich das erste Mal was bestellt habe ist auch die Produktpalette immer größer geworden.
Mittlerweile werden neben Kleidung auch USB-Gadgets, Lampen, Werkzeuge, Bücher und vieles mehr angeboten.
Der Shop von GetDigital ist eine wahre Fundgrube für jeden Geek oder Nerd. Ich glaube, ich könnte da hunderte Euro ausgeben. Ich kann nur sagen: “Weiter so!”
(Nacht)dienste
by Albert on Feb.20, 2010, under Arbeit
Momentan ist bei uns wirklich Hochsaison. Im Nachtdienst wurde diese Woche jeden Tag bis in die frühen Morgenstunden operiert.
Und am Mittwoch hatte ich Nachtdienst. Als ich zu Dienstbeginn die Tafel studierte wusste ich schon, dass es auch spät bzw. früh werden würde. Es waren noch einige Oberarmbrüche zu versorgen, dazu noch Schenkelhalsfrakturen und Unterschenkel. Das übliche eben
Glücklicherweise hatte ich ein super Team und so ging die Arbeit flüssig von der Hand. Wir erledigten schön nacheinander alle Punkte und um halb sechs bin ich zum Bäcker gefahren um Frühstück zu besorgen.
Der Dienst war zwar lang aber trotzdem nicht unangenehm, man braucht nur das richtige Team.
Mal sehen, wie es heute (12h Tagdienst) und morgen (Nachtdienst) läuft.
Legende
by Albert on Feb.17, 2010, under Arbeit
Vorgestern habe ich meinen Dienstplan für März bekommen. Ich musste allerdings meine (neue) Stationsleitung bitten mir eine Legende dazu zu geben.
Aufgrund der Erweiterung unserer Öffnungszeiten haben wir jetzt sage und schreibe sechzehn verschiedene Dienstformen. Das liest sich dann so:
BN, N1, Na, A1, A2, A3, A4, A5, DK, DO, DL, DS, DA, DT, BT, R1
Da brauche ich wirklich eine Legende, damit ich nicht versehentlich zu früh zum Dienst erscheine. Das wäre natürlich schrecklich!
Außerdem brauchen wir dringend neue Mitarbeiterinnen. Wenn also jemand Interesse an einem krisensicheren und interessantem Arbeitsplatz hat bitte melden (entsprechende Ausbildung vorausgesetzt).
HTPC fertig
by Albert on Feb.03, 2010, under Computer
Nun ist mein neuer HTPC endlich fertig. Naja, fertig ist so ein Projekt nie, aber vorerst bin ich zufrieden
Die Hardware:
- Point of View POV/ION 330-1 Mainboard mit Intel Atom 330 Prozessor
- 4Gb Arbeitsspeicher (eigentlich viel zu viel)
- 1Tb Samsung EcoGreen F2 Festplatte
- Slimline SlotIn DVD-Brenner
- Terratec Cinergy DVB-C TV-Karte
- Sundtek MediaTV Pro DVB-C USB-Stick
- Smargo Smartreader+ Kartenleser
- Atric Infrarot Einschalter und Fernbedienungsempfänger
- SDC Megtron LC-Display
- 120W Passiv-Netzteil (ähnlich wie PicoPSU)
- 120mm Lüfter Enermax Apollish blau mit Zalman FanMate2 Drehzahlregler
- Selbstbaugehäuse:
- Bodenplatte: Aluminium Lochblech
- Gehäuse: aus MDF-Platten, vom Autospengler lackiert
Die Software:
- Ubuntu Linux 9.10 Karmic Koala
- VDR 1.7.x von “the-vdr-team” + viele Plugins
- xbmc von hepi
- LIRC für die Fernbedienung
Hier sind noch ein paar Fotos:
Noch ein paar Screenshots:
Ich muss sagen, dass mein neuer Multimedia-PC wirklich ein Wahnsinn ist. Vielen Dank an alle, die mit ihrer (meist unentgeltlichen) Arbeit so was möglich machen.
Vielen Dank auch den Leuten vom vdr-portal, die immer für Fragen offen sind.
Spirit
by Albert on Jan.29, 2010, under Fun
Ach, ich liebe xkcd.com














































